Jahresrückblick: 40 Fragen für deinen persönlichen Rückblick
Zehn Fragen pro Thema, mit Dankbarkeit statt Bilanz. Für einen ruhigen Abend zwischen den Jahren.
Die Tage zwischen den Jahren sind der beste Moment, um zurückzuschauen. Nicht als Bilanz mit Soll und Haben, sondern mit der Frage: Was war gut, wer war da, was hast du geschafft? Diese 40 Fragen helfen dir dabei, sortiert in vier Themen.
So nutzt du die Fragen
- Nimm dir eine Stunde. Ein ruhiger Abend, ein warmes Getränk, Handy auf lautlos.
- Schau vorher in deinen Kalender und deine Fotos. Ein Jahr ist lang, vieles hast du vergessen.
- Du musst nicht alle beantworten. Such dir pro Thema die drei, vier Fragen aus, die dich ansprechen.
- Schreib die Antworten auf. Nächstes Jahr liest du sie wieder, und das ist oft der schönste Teil.
Das Jahr
- Welche drei Wörter beschreiben dein Jahr?
- Was war der schönste Tag des Jahres?
- Worüber hast du am meisten gelacht?
- Welcher Moment hat dich überrascht?
- Welche Reise oder welcher Ausflug ist dir besonders im Kopf geblieben?
- Was hast du zum ersten Mal gemacht?
- Welches Buch, welcher Film oder welches Lied hat dich begleitet?
- Was war schwer, und was hat dir da durchgeholfen?
- Was hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verändert?
- Welches Foto von diesem Jahr würdest du einrahmen?
Menschen
- Wer hat dein Jahr besser gemacht?
- Wen hast du dieses Jahr neu kennengelernt?
- Mit wem hast du die meiste Zeit verbracht, und wie war das?
- Wer war da, als es schwierig wurde?
- Wem hast du geholfen?
- Welches Gespräch ist dir in Erinnerung geblieben?
- Wen hast du vermisst?
- Welche Freundschaft ist enger geworden?
- Wem möchtest du für dieses Jahr Danke sagen?
- Mit wem möchtest du nächstes Jahr mehr Zeit verbringen?
Du selbst
- Worauf bist du in diesem Jahr stolz?
- Was hast du gelernt, über die Welt oder über dich?
- Welche Gewohnheit hast du angefangen, und welche hast du losgelassen?
- Welche Entscheidung war im Nachhinein richtig?
- Wann hast du dich am meisten wie du selbst gefühlt?
- Was hast du dir dieses Jahr gegönnt?
- Wie hast du für deinen Körper und deine Gesundheit gesorgt?
- Welche Angst hat sich als unbegründet herausgestellt?
- Was hast du geschafft, das du dir am Anfang des Jahres nicht zugetraut hast?
- Was würdest du deinem Ich vom 1. Januar sagen?
Dankbarkeit und Ausblick
- Für welche drei Dinge aus diesem Jahr bist du am dankbarsten?
- Welche kleine Sache hat dir immer wieder Freude gemacht?
- Was hast du dieses Jahr, das du letztes Jahr noch nicht hattest?
- Welcher Ort hat dir gutgetan?
- Welche Erinnerung möchtest du nie vergessen?
- Was nimmst du mit ins neue Jahr?
- Was lässt du im alten Jahr?
- Worauf freust du dich im neuen Jahr?
- Was möchtest du nächstes Jahr öfter tun?
- Welches Wort soll über deinem neuen Jahr stehen?
Dein Jahr in drei Zeilen am Tag
Ein Jahresrückblick ist viel leichter, wenn du nicht alles aus dem Gedächtnis holen musst. Wer über das Jahr ein Dankbarkeitstagebuch führt, blättert im Dezember einfach zurück. In Three Things siehst du mit Premium in der Jahresansicht jeden Tag, an dem du geschrieben hast, und kannst nach Namen und Orten suchen. Wer jetzt anfängt, hat nächsten Dezember 365 Tage zum Zurückblättern.
Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Jahresrückblick?
Viele nutzen die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Es funktioniert aber auch an jedem anderen Tag, zum Beispiel am Geburtstag.
Kann ich den Rückblick zu zweit oder mit Freunden machen?
Ja. Jeder beantwortet die Fragen erst für sich, dann erzählt ihr euch eure Antworten. Gerade die Fragen zu Menschen sind zu zweit schön.
Was ist der Unterschied zu Neujahrsvorsätzen?
Vorsätze schauen nach vorn und erzeugen oft Druck. Ein Rückblick schaut erst einmal auf das, was schon gut war. Die letzten Fragen leiten dann sanft zum neuen Jahr über.